Was kostet ein Lead?
Wer als Finanzberater mit Leads neue Kunden gewinnen möchte, kommt schnell in Versuchung, die Leadgenerierung selbst in die Hand zu nehmen.
Selbst generierte Leads sind jedoch keinesfalls kostenlos. Ihre Kosten sind lediglich nicht so transparent und offensichtlich wie die Kosten beim Leadkauf.
Um zu berechnen, wie viel ein Lead letztendlich kostet, müssen alle Marketingkosten zusammengerechnet und durch die Anzahl der Leads geteilt werden. Wichtig ist es, dabei nicht die Arbeitszeit außer Acht zu lassen, die ebenfalls Kosten verursacht. Dazu gehört auch die Zeit, die Sie benötigen, sich in das Thema Leadgenerierung einzulesen.
Weitere wichtige Faktoren bei der Leadgenerierung
Neben dem Kostenfaktor sollten weitere Kriterien bei der Leadgenerierung beachtet werden. Wie bereits angesprochen, ist Zeit ein relevanter Faktor. Wer sich selbst um die Neukundengewinnung kümmert, muss Zeit in die Umsetzung der Maßnahmen investieren, die er womöglich lieber für sein Kerngeschäft aufbringen würde. Außerdem können Marketingmaßnahmen eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis sie Wirkung zeigen.
Auch die Anzahl der Leads spielt für ihre Bewertung eine Rolle. Wie viele Leads können durch eine Maßnahme generiert werden? Kann die Anzahl beliebig angepasst werden? Lohnt sich die Maßnahme erst ab einer gewissen Anzahl von Leads?
Letztendlich sind Kosten, Zeit und Anzahl jedoch nebensächlich, wenn die Qualität der Leads nicht stimmt. Leads sollten einen Bezug zu Ihrem Themengebiet haben. Als Finanzdienstleister würden Ihnen Leads aus dem Bereich Strom und Gas beispielsweise wenig bringen.
Zeit
Wie lange dauert es, Leads zu generieren?Anzahl
Wie viele Leads können generiert werden?Qualität
Wie themenrelevant sind die erhaltenen Leads?
Was kostet ein Lead laut verschiedenen Anbietern?
Wir haben uns angesehen, was verschiedene Stimmen zum Thema Leadkosten sagen. Dabei haben wir uns besonders auf die Kosten von Leads aus dem Finanzbereich konzentriert.
Laut Lead Engine können Leads je nach Branche zwischen 50 und 400 Euro kosten. Die Leads in den Bereichen Service und IT sollen dabei am teuersten sein, während Non-Profit-Leads am günstigsten zu erhalten sind.
Takeoff gibt an, dass über 350 befragte Unternehmen im Durchschnitt 198,44 Dollar pro Lead gezahlt haben. Das sind umgerechnet ungefähr 172 Euro durchschnittlich pro Lead.
Leadrebel gibt Auskunft über die Leadpreise für verschiedene Branchen. Leads aus dem Finanzbereich kommen mit durchschnittlich 160 Dollar (ca. 139 Euro) vergleichsweise gut weg.
Laut Thorit kosten Leads branchenübergreifend im Schnitt 170 Euro. Für Finanzleads werden jedoch durchschnittlich 230 Euro verlangt. Damit liegen Leads aus dem Finanzbereich hier über dem Durchschnitt.
Auch DigitalXO gibt einen branchenübergreifenden und einen branchenspezifischen Durchschnitt an: Über alle Branchen hinweg soll ein Lead im Schnitt 168,70 Euro kosten, während in der Finanzbranche 135 Euro pro Lead gezahlt werden.
Was kostet ein Lead bei Finanzleads?
Die Generierung von Leads auf eigene Faust kann mit Kosten im dreistelligen Bereich pro Lead einhergehen. Wie teuer ein Lead genau ist, wird oft erst im Nachhinein deutlich.
Anders ist es beim Kauf von Leads. Finanzberater können bereits ab 49 Euro pro Lead Datensätze bei Finanzleads erwerben. Wie viel Sie pro Lead bezahlen, ist also von Anfang an transparent ersichtlich. Auch die Anzahl der gekauften Leads kann flexibel angepasst werden.
Vorteile des Leadkaufs bei Finanzleads
Gekaufte Leads können sofort genutzt werden. Sie benötigen keine Zeit, um sich in Ihnen unbekannte Marketingstrategien einzulesen oder auf die Wirkung Ihrer Maßnahmen zu warten. Stattdessen können Sie sofort damit beginnen, Ihre Leads in Neukunden umzuwandeln. Da sie sich noch nicht für ein bestimmtes Produkt entschieden haben, haben Sie außerdem vielfältige Möglichkeiten zum Abschluss.
Sofort nutzbar:
Keine lange Wartezeit auf Leads
Lokale Leads:
Leads aus Ihrer Region
Günstig:
Bereits ab 49 € pro Lead
Multi-Leads:
Leads sind flexibel abschließbar
Sofort nutzbar:
Keine lange Wartezeit auf Leads
Lokale Leads:
Leads aus Ihrer Region
Günstig:
Bereits ab 49 € pro Lead
Opley Leads:
Leads sind flexibel abschließbar
Preisüberblick
Detaillierten Preisüberblick der Leadanbieter
Wenn Sie einen detaillierten Preisüberblick der Leadanbieter benötigen, können Sie unseren PDF-Leadanbieter-Vergleich per E-Mail erhalten.
Häufige Fragen
Ein Lead aus dem Finanz- und Versicherungsbereich kostet bei Leadanbietern je nach Sparte zwischen 5,00 Euro und 161,85 Euro. Am günstigsten sind Leads für die gesetzliche Krankenversicherung, am teuersten Leads für die private Krankenvollversicherung. Branchenübergreifend nennt Lead Engine eine Spanne von 50 bis 400 Euro pro Lead. Alle Preise der Finanzbranche finden Sie in unserem Preisvergleich der Leadanbieter.
Leads für die Baufinanzierung kosten am Markt zwischen 34,92 Euro und 67,35 Euro pro Lead. Leads für Immobilien als Kapitalanlage liegen zwischen 34,92 Euro und 79,00 Euro. Viele Portale für Immobilienmakler nennen ihre Preise dagegen erst auf Anfrage.
Die Leadkosten richten sich in erster Linie nach der Sparte und danach, ob ein Lead exklusiv oder mehrfach verkauft wird. Exklusive Leads sind in der Regel teurer, dafür konkurriert der Berater nicht mit anderen um denselben Kontakt. Eine Vorqualifizierung durch den Anbieter verteuert den Lead zusätzlich, bei manchen Anbietern um bis zu 29 Euro. Außerdem spielen Region und Abnahmemenge eine Rolle.
Selbst generierte Leads sind nicht kostenlos, ihre Kosten sind nur weniger offensichtlich. Der Preis pro Lead lässt sich ermitteln, indem alle Marketingkosten zusammengerechnet und durch die Anzahl der gewonnenen Leads geteilt werden. Dazu gehört auch die eigene Arbeitszeit, etwa für die Einarbeitung in Werbeanzeigen und Landingpages.
Ein Lead lohnt sich, wenn die Provision aus den Abschlüssen höher ist als die Kosten aller gekauften Leads. Ein Beispiel: Wer 10 Leads zu je 50 Euro kauft und daraus 2 Abschlüsse mit je 800 Euro Provision erzielt, gibt 500 Euro aus und nimmt 1.600 Euro ein. Mit dem Lead-Rechner lässt sich das für die eigene Abschlussquote berechnen.
